Hive – Warum Influencer die neue App lieben

Hive DIE neue Social Media App

Kaum haben wir uns mit Clubhouse angefreundet, gibt es einen neuen Stern am Social Media Himmel. Und dieser Stern könnte sogar Instagram in den Schatten stellen. Zumindest, wenn man diversen Online-Medien Glauben schenken darf. 

Hive Social” nennt sich selbst die neueste und angesagteste Social Media Plattform für die Gen Z. Obwohl die App an sich gar nicht mal so neu ist (sie wurde im Oktober 2019 entwickelt) erlebt sie seit Anfang des Jahres vor allem in Amerika und Australien einen Boom. Am 3. Februar ging Hive auf Twitter viral: Über 100.000 Tweets an einem Tag, die meist geladene Social Media App im Apple App Store. 130.000 Nutzer sollen sich über Nacht registriert haben. Doch Hive kam mit dem enormen Ansturm nicht zurecht. Die Server? Gecrasht. 

Aber was macht diese Plattform so besonders, so anders? Und warum zieht es vor allem Unternehmen und Influencer dorthin?

Hive ist ein bisschen als hätten Instagram und Twitter ein Kind bekommen - das total auf Myspace und Tumblr abfährt!

Die Hive Social App vereint alles was wir an Instagram & Co lieben – und denkt weiter, macht es ein bisschen besser.

Hive bietet dem User zwei verschiedene Profilansichten und kombiniert damit Instagram und Twitter in einer Anwendung. Schaut man sich das Profil eines Users an, landet man automatisch zuerst im “visuellen” Feed. Hier ist Platz für Fotos – aber auch für Videos und Gifs. Wer sich lieber mit Worten ausdrücken möchte, tippt auf das Smiley und wechselt so, zu dem zweiten textbasierten Feed. Ähnlich wie bei Twitter bietet sich dem Nutzer hier die Möglichkeit kurze Textnachrichten veröffentlichen. Durch die vielfältigen Formate ist die App vor allem für Content Creator interessant, aber auch für jeden, der nicht 10 verschiedene Social Media Plattformen nutzen möchte. Pluspunkte gibt es außerdem für den chronologischen Feed – den wir uns, wenn wir ehrlich sind, doch alle zurückgewünscht haben.

nostalgie trifft moderne

Nicht nur die verschiedenen Formate machen die App spannend und abwechslungsreich. Eine weitere Möglichkeit das eigene Profil zu personalisieren – oder geschicktes Storytelling einzusetzen, bietet die Musik-Option. Jeder User kann seinem Profil ein Lied mittels iTunes hinzufügen, welches automatisch abgespielt wird, sobald das Profil aufgerufen wird. Ist man bereit dafür zu zahlen, können mehr Spots für eine individuelle Playlist hinzugekauft werden. Na, werden Erinnerungen an Myspace geweckt? 

Hive Ansicht beider Feeds

Und noch etwas kommt uns bekannt vor: die Ästhetik der Beiträge. Schaut man sich auf der Explore-Page um, kommt man nicht umhin an Tumblr zu denken. Es wirkt alles ein wenig alternativ, künstlerisch, anders. Und nackt: die App wird noch nicht (ausreichend) moderiert. Unternehmen sollten sich also vorher fragen, ob sie ihre Beiträge neben nackten Personen sehen möchten. 

Die Ästhetik ist nicht das einzige interessante an der Explore-Page. Insgesamt stehen dem Nutzer drei verschiedene Tabs zur Verfügung:

Featured: Hier finden sich in chronologischer Reihenfolge, Beiträge die dem User auf Basis seiner Interaktionen vorgestellt werden. 
Trending: Alle momentan im Trend liegenden Hashtags werden unter diesem Reiter aufgeführt. Wird auf ein Hashtag getippt, wird man automatisch zu den darunter gefundenen Beiträgen weitergeleitet. 
Browse: Unter diesem Tab, kann man sich alle Beiträge zu einem bestimmten Thema anschauen (z.B. Kunst, Autos, Musik, Fashion, Videospiele, Reisen, Anime, LGBTQ+, Literatur, Astrologie und DIY).

Die Hive Social App bietet viele verschiedene Möglichkeiten sich kreativ auszutoben und seinen ganz persönlichen Raum im Web zu schaffen. Content Creator und Influencer profitieren dabei von den vielen verschiedenen Contentformaten innerhalb einer App. Unternehmen von den immensen Storytelling-Möglichkeiten die Hive bietet. Einige Leser werden sich an dieser Stelle zu Recht fragen: “ist das schon alles?”. Nein. Einen entscheidenden Vorteil bietet Hive seinen Nutzern, auf den sie bei anderen Apps erst lange warten müssen.

Hive: ZUM TEUFEL MIT DEM "SWIPE-UP"

Während Instagram seinen Nutzern nur die Möglichkeit gibt einen(!) klickbaren Link in der Bio, oder einen Swipe-up-Link in der Story (i.d.R. ab 10.000 Followern) zu platzieren, bietet Hive sofort die Möglichkeit den eigenen Account zu monetarisieren. Klickbare Links können sowohl in die Bio integriert werden, als auch in die Captions der einzelnen Beiträge. Darüber hinaus können URLs ebenfalls in die Kommentare gesetzt werden. Affiliate Links können so dauerhaft platziert und von der eigenen Zielgruppe gefunden & genutzt werden. 

Das kleine Hive-Entwicklerteam rund um die 22-jährige Gründerin Kassandra Pop arbeitet bereits an weiteren Funktionen (z.B. Storys), um die App noch umfänglicher zu gestalten. Vor wenigen Wochen wurden die Server aufgerüstet und die Beta-Version gelauncht. Anfängliche Bugs wie lange Ladezeiten und unkontrolliertes Abstürzen der App gehören damit der Vergangenheit an. Ähnlich wie Clubhouse ist Hive momentan nur für Apple User verfügbar – die Android-Version ist bereits für diesen Sommer angekündigt. 

Hive ist eine spannende App mit einer Menge potenzial, die es im Auge zu behalten gilt. Mit einer durchdachten Social-Media-Strategie ist es auch für Nutzer ohne tausende von Followern denkbar einfach den eigenen Account zu monetarisieren und seine Sales zu steigern. 

 

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